The Last Unicorns – Einhorn Platte (2017) – Ab 25. August erhältlich!

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Einhörner sind voll im Trend. Einhorn-Klopapier, Einhorn-Kuchen, Einhorn-Fruchtgummi – und Einhorn-Musik. WHAAAAT? Mit „Einhorn Platte“ bringt die Duisburger Combo „The Last Unicorns“ ihre erste EP unters Volk. Wir durften vorab reinhören!

Genre: Rock/Metal

Besetzung:

Vocals: Janina Nattkamp -Guitars: Marcel Tillmanns – Bass: Andreas Tümmers – Drums: Christian Boy

„The Last Unicorns“ auf Facebook

Die Medienhuren hören gerne laute Gitarrenmusik. Umso mehr freut es uns, wenn wir vorab in die neuesten Platten der Rockstars – und auch Rocksternchen – reinhören dürfen. Die „Last Unicorns“ spielen seit 2015 in der aktuellen Besetzung zusammen. Ganze 6 Monate haben sie an ihrer EP, die 3 Tracks umfasst, gebastelt. Was dabei herausgekommen ist lest ihr nun.

Den Opener macht „A Story Written in Rainbow Blood“ – Nachdem wir mit einer schönen Soundwand in den Song geführt werden, fordert uns ein „YEEEHAW!“ dazu auf sofort den Moshpit zu betreten. Flotte Riffs und Drums, dann plötzlich – ZACK – tanzbar und zum Kopfnicken auffordernd, während der Bass lässig vor sich hingroovt. Der Refrain fordert zum mitsingen auf. Besonders hier zeichnet sich die schöne stimmliche Dominanz der Frontfrau ab. Einen B-Teil zum gekonnten Kopfnicken hat man dem Track auch noch verpasst – eine runde Sache!

„Into these Arms“ bildet die goldene Mitte der Scheibe und präsentiert sich als gemütlich hardrockiges Stück mit leicht poppigen Anleihen, um uns dann mit hirnverknotender Drumartistik und einem ganz ruhigen Teil zu überraschen, bevor es im Finale fulminant „auf die Schnauze“ gibt. Wieder einmal Respekt an das zarte Stimmchen, das hier – in Kombination mit Growls im Hintergrund – von feinem Gesang, bis hin zu emotional-kratzigen Passagen, eine erstaunliche Bandbreite präsentiert. Ich habe meinen Lieblingstrack auf der Platte soeben gefunden.

Zu sanften Klängen wird mit „Lullaby“ der Abschluss dieser EP eingeleitet. Das bleibt aber nicht lange so, wird es dann doch in flottem Tempo ein verdammt grooviges Stück, das genau jenes Ausdrückt wofür Metaller ihre Musik so lieben. Im Refrain wird es wunderbar balladig, so dass auch „für die Mädchen“ etwas passendes dabei ist. Jedoch – wenn der Alptraum mit den Worten „Welcome to your Nightmare“ eingeleitet wird und, zu dämonisch verrücktem Gelächter, die Stimme in Frequenzbereiche abgleitet die einem – im positiven Sinne – eine Gänsehaut bereiten, staunt man wieder einmal über die Vielfalt und Unberechenbarkeit der Einhörner. Ein schöner Abschluss!

Noch etwas zur technischen Seite. Eine saubere Abmischung, bedenkt man doch, dass die EP quasi eine komplette Produktion „in Eigenregie“ ist. Stilistisch sicher, präsentieren die Einhörner ihr Debüt in einer sauberen Abmischung, in der jedes Instrument und jedes Vocal seinen eigenen – und berechtigten – Platz einnimmt. Applaus – da steckt Herzblut drin!

Wer die Einhörner gerne mal Live sehen möchte, kann dies am Freitag, den 25. August im „Djäzz“ auf der Börsenstraße 11 in Duisburg tun. Dort wird es die Platte, die übrigens in einem schönen Digipack daherkommt, gegen einen schmalen Taler (5 Euro) zu erwerben geben. Alternativ kann man eine Nachricht über die Facebook-Page der Einhörner senden, und so sein Exemplar anfordern.

Reinhören dürft ihr hier:

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