Hurenween – Das Gruselfest der Medienhuren

Die ultimativen Empfehlungen für Euren Halloween-Monat

Unsere Tipps zum Gruselfest

“Madhouse” (1974), oder auch “Das Schreckenshaus des Dr. Death”, gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten unter den zahlreichen Filmen, in denen Vincent Price für American International Pictures (AIP) vor der Kamera stand. Er gehört allerdings auch zu den Filmen, die mir mit jedem Ansehen besser gefallen. “Madhouse” war der letzte Film des AIP-Horrorzyklus und stand schon während der Dreharbeiten unter keinem guten Stern. Gewissermaßen spielt sich Vincent Price hier selbst, denn es geht um einen Horrorstar, dessen Karriere auf dem absteigenden Ast ist. WICKED VISION brachte den Film Anfang Oktober in drei limitierten Mediabooks (jeweils limitiert auf 333 Stück) neu heraus und laut Cover soll es sich um die erste deutsche Veröffentlichung handeln, die komplett ungekürzt ist.

Eigentlich sollten wir jetzt alle an Halloween in den Kinos sitzen um HALLOWEEN KILLS, den neuesten Eintrag des Franchise rund um Michael Myers zu sichten. Doch fucking Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir müssen noch ein ganzes Jahr warten, bis Laurie wieder gegen Michael antreten darf. Wir trösten Euch mit der Kritik zum Vorgängerfilm aus dem Jahr 2018, die unser Autor Christopher Feldmann damals verfasst hat. Erstaunlich, wie frisch eine Filmreihe auch nach vierzig Jahren noch wirken kann…

Für alle von Euch, die es an Halloween gerne ein wenig deftiger mögen, haben wir noch einen Schocker aus dem Hause DONAU FILM für Euch. Die titelgebende Dame übernimmt nicht nur den Hausputz, sie dezimiert auch noch den Bekanntenkreis drastisch. Zwei Dienstleistungen zum Preis von Einer. Dankenswerterweise vergab die FSK der ungekürzten Fassung ihren roten Segensstempel. Ob der Film abseits von Splatter und Gewalt noch mehr zu bieten hat, könnt Ihr nun bei uns nachlesen.

Vor 35 Jahren, im Oktober des Jahres 1985, saß der kleine Chrischi an einem Samstagnachmittag im Kino, um sich einen Film mit dem Titel DIE EINSTEIGER anzuschauen. Es handelte sich dabei um den vierten Auftritt der SUPERNASEN Thomas Gottschalk und Mike Krüger, die diesmal mittels VIDEO-INTEGRATOR in bekannte Hollywoodblockbuster eintauchen konnten. Für mich, als zehnjähriger Bub, war das damals ganz großes Kino und natürlich hätte ich selbst gerne so ein Gerät gehabt. Hach, wo hätte ich alles eintauchen können, z.B. in die Filmographie von Gina Wild oder gar in Gina Wild selbst. Naja, vielleicht nicht im Alter von zehn Jahren, aber definitiv später wäre das ein Traum gewesen. Jetzt, wo ich den Film erfolgreich aus meinem Gedächtnis verdrängt hatte, kommt aus dem Hause WOLFY OFFICE plötzlich ein Sequel in Hörspielform daher. Dieses verzichtet auf den Kalauerhumor von Thommy und Mike und bietet sogar ein klein wenig Horror obendrauf. Would you like to know more?

Wie versprochen gibt es heute das Sequel unserer munteren Podcastrunde. Diesmal ist auch PLAYZOCKER REVIEWS Clemens wieder fit und so nehmen wir uns die restlichen Filme um den Serienschlitzer vor. Naja, fast. Von Halloween 6 bis zu Rob Zombies Interpretationen ist alles vorhanden. Das neueste Sequel (und seine beiden noch nicht veröffentlichten Fortsetzungen) fehlen hier, da wir unsere Talkrunde bereits im Jahre 2017 führten. Aber keine Sorge, ein Hurenween-Samstag kommt ja noch…

Normalerweise erwartet den Konsumenten eines Werkes aus der FULL MOON Schmiede putziger Trash rund um Killerspielzeuge, Däumlingspolizisten, mörderische Kifferutensilien oder ähnlichem Gedöhns. Umso erstaunter war ich bei der Sichtung dieser kleinen Genreperle, die damals unter der Regie des vor kurzem leider verstorbenen Stuart Gordon, der mit den Lovecraft Verfilmungen RE-ANIMATOR und FROM BEYOND noch heute die Horrorgemeinde begeistert, entstand. Hier wagte der Meister sich an seine, nach eigener Aussage, Lieblingsgeschichte von Edgar Allan Poe. Heraus gekommen ist dabei ein liebevoller B-Film mit erstaunlich guter Ausstattung. Was diesen Film aus der Vollmondschmiede aber erst so richtig besonders macht, erfahrt Ihr in unserer Kritik zur liebevollen Veröffentlichung von WICKED VISION.

Episodenhorror gehört zu Halloween wie der Kürbis zu Michael Myers. Das hat auch CAPELIGHT PICTURES erkannt und bringt uns diese neue Anthologie des Schreckens rechtzeitig zum bedeutendsten Festtag der Horrorfans in die gebeutelten, deutschen Lichtspielhäuser. Wir durften ihn vorab schauen um Euch zu berichten, ob es sich lohnt, die Atemschutzmaske aufzusetzen und den Weg in den heimischen Kinosaal anzutreten. Außerdem haben wir für Euch 2 x 2 Kinofreikarten, die Ihr gewinnen könnt. Wie? Lest selbst.

Da die großen Blockbuster weiter auf sich warten lassen, müssen sich eiserne Kinofans weiter mit eher kleineren Produktionen auf der großen Leinwand begnügen. Gerade im Oktober läuft deshalb der ein oder andere Horrorstreifen in den Lichtspielhäusern, den man ansonsten direkt im Heimkino ausfindig machen müsste. THE BEACH HOUSE – AM STRAND HÖRT DICH NIEMAND SCHREIEN (2019) ist einer dieser Filme, der von Koch Films nun einen Kino-Release spendiert bekommt. Ob sich das Ticket auch lohnt, erfahrt ihr in unserer Kritik!

Zum Ende des ersten Videothekenjahrzehnts hatten Unterwasserhorrorfilme Hochkunjunktur. Während im Kino James Camerons ABYSS – ABGRUND DES TODES mit seinen sensationellen Effekten für Aufsehen sorgte, konnten auch kleinere Produktionen wie LEVIATHAN und DEEP STAR SIX von diesem Ruhm an der Kinokasse zehren und hinterher vor allem im VHS-Bereich beim Konsumenten punkten. Dieses Potential nutzte LEVIATHAN Produzent DINO DE LAURENTIIS, der auch diese Low-Budget Variante seines eigenen Filmes mitproduzierte. Lange Zeit war SIRENE I hierzulande verschollen und wurde nach seiner VHS-Auswertung nicht neu veröffentlicht (von einem schäbigen Bootleg einmal abgesehen), doch nun hat WICKED VISION sich ein Herz gefasst und den gut besetzten Unterwasserschocker endlich auf Scheibe herausgebracht. Wir sind in den Abgrund abgestiegen und haben die Veröffentlichung für Euch auf Herz und Nieren gecheckt.

Bereits vor drei Jahren haben Victor und ich uns in einem Doppel-Podcast alle bis dato erhältlichen Filme des berühmten Franchises um Serienmörder Michael Myers mit der Captain Kirk Maske vorgenommen. Mit uns durch die Saga haben sich unser ständiger Wegbegleiter Clemens aka PLAYZOCKER REVIEWS und der damals noch nicht zum Team gehörige Christopher Feldmann gearbeitet. Es war mir ein Vergnügen und ist es auch heute wieder, Euch den Podcast zum diesjährigen HURENWEEN wieder in Erinnerung zu bringen. Hört doch mal rein. Teil 2 folgt dann nächsten Samstag.

Wenn Tiberius Film Marcel Walz als “Meister des Horror” ankündigt, dann pustet Stephen King vor Schreck sein Koks ins Whiskey Glas. Okay, aber ich soll ja weniger überspitzt und so, das mag ja nicht Jeder. Aber wie soll ich ohne “lockere Schreibe” bloß dieses halbgare “Blair Witch” Ripoff überstehen, das zwar handwerklich ordentlich inszeniert ist, sonst aber nicht viel im Gepäck hat? Dann wollen wir mal spazieren gehen. Frische Luft soll ja beruhigend wirken…

Unser heutiger Samstags-Klassiker steht ganz im Zeichen des Hurenweens. Vor zwei Jahren hatte unser Victor die Idee zu einem kleinen Grusel-Hörspiel, dass wir Euch hiermit nochmals Gratis auf die Ohren geben wollen. In nur zehn Minuten, verbreiten wir mehr Gruselstimmung, als es einem Herrn Minninger in seiner neuen Grusel-Serie in den knapp sechs bislang erhältlichen Stunden gelungen ist. Glaubt Ihr nicht? Dann hört selbst…

In einer Militärschule beschwört ein Nerd mit ‘nem Vorgängermodell des C64 den Teufel, erlangt dessen dunkle Macht, schwebt mit einer Horde von Höllenschweinen in der Kasernenkirche ein und säbelt seinen Peinigern mit ‘nem Riesenschwert die Köppe ab. Das klingt erst mal nach einem super Anwärter für die nächste SchleFaZ-Staffel. Doch es ist eben nicht immer alles so, wie es scheint. Ob die Macher vielleicht zu viel Coopershit geraucht haben, ob sich der “Der Teufelsschrei” womöglich als wahre Filmperle entpuppt und ob sich die Veröffentlichung von WICKED VISION wirklich lohnt, das erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Da wir gerade HURENWEEN feiern, gibt es selbstverständlich die kommenden Wochen beim Samstagsklassiker die volle Ladung Horror. Und da seit STRANGER THINGS, ES und jüngst COBRA KAI die 80er wieder voll angesagt sind, stellen wir erneut diesen Low Budget Film, der ebenfalls in dem Jahrzehnt spielt, vor. Bereits aus dem Jahr 2016 stammt der Streifen, der dem käsig-kultigen Direct-to-VHS-Horror huldigt und zwar in Form eines Dämonen-Slasher-Splatter-Films.  THE BARN wurde von I-ON NEW MEDIA ungekürzt veröffentlicht. Warum sich Retro-Horrorfans den Film nicht entgehen lassen sollten, könnt Ihr nun erneut nachlesen.

Was noch vor ein paar Jahren unmöglich erschien, ist nun Realität geworden. William Lustigs MANIAC, die Mutter aller verbotenen Filme und der erste Film überhaupt, der in der mehrere Jahrzehnte andauernden Aktion “Sauberer Filmmarkt Deutschland” beschlagnahmt wurde, steht ab sofort in jedem gut sortierten Blu-ray- und DVD-Regal im heimischen Lebensmittelmarkt. Umso erstaunlicher, da Joe Spinells Killertour auch heute nichts von seiner rauhen, dreckigen Schale und der durchgehend unangenehm bedrohlichen Atmosphäre eingebüßt hat. Es ist mir ein Fest, in den Horrormonat Oktober mit dieser liebevollen, mit zahlreichen brandneuen Bonusmaterialien und einem neuen Bildmaster versehenen Scheibe aus dem Hause SONY PICTURES ENTERTAINMENT, die auch schon die Teufel wieder in Freiheit tanzen ließen, einzusteigen.

Der Hurenween-Monat ist gerade vorbei, doch eine Sache bekommt ihr noch von uns. Das “Halloween”-Franchise zählt bei vielen Horrorfans zu einer der kultigsten Filmreihen überhaupt, auch außerhalb der Saison. Unzählige Fortsetzungen und Reboots später blickt man jedoch nicht unbedingt durch, wie das ganze Konstrukt denn zusammenhängt. “Halloween” dürfe die einzige Reihe sein, die einem schier unbegrenzte Möglichkeiten alternativer Timelines bietet. Dies soll hier nun aufgedröselt werden.

Dieses Jahr mal ohne Konzept! Starke Idee – hoffen wir zumindest. Neben etlichen Filmtipps für die bevorstehende Geisterparty, bescheren euch die Medienhuren eine bunte Mischung aus Geschlechtskrankheiten, Günter Grass und Beschiss auf Ibiza. Worum es genau geht – ja… genau. Ohren auf für 80 Minuten wildes Gebrabbel. Der Playzocker ist natürlich auch wieder dabei! Eieieiei…

Spinnenphobiker werden es allein bei Nennung des Titels schon überall kribbeln spüren. KOCH FILMS bringt uns innerhalb ihrer CREATURE FEATURE Reihe den Kampf Killerkrabbler gegen Captain Kirk als DVD-Neuauflage und Blu-ray Erstauflage in die heimischen Kaufhäuser. In diesem Klassiker wird eine Kleinstadt in Arizona von mörderischen Achtbeinern überrannt. Kann William Shatner die Monsterbrut stoppen? 

Wir steuern schnurstracks auf den beliebten Gruseltag zu und haben anlässlich unseres Hurenween-Specials nochmal die Mistgabeln gewetzt, denn mit THE PROWLER – DIE FORKE DES TODES (1981) haben wir noch einen deftigen Slasherfilm im Gepäck, der Freunden von Schlitzerstreifen der 1980er ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubern dürfte. Warum Untreue das Leben stark verkürzt und einsames Plantschen im Pool eine schlechte Idee ist, erfahrt ihr in unserem Artikel!

Nach RHEA M ein weiterer Film über einen Killerkometen, der für Unheil auf Erden sorgt, in unserem aktuellen Hurenween-Special. KOCH FILMS schließt eine weitere Lücke im Sammlerregal, denn dieser Endzeitfilm war bislang nicht auf Scheibe erhältlich und dürfte weitestgehend in Vergessenheit geraten sein. Ein Jammer, ist der Film doch ein Fest für Fans der neonbunten 80er Jahre. Getreu dem Motto: Girls just wanna have fun.

Ein dunkler Wald, die Legende eines menschenfressenden Monsters und ein untotes Mädchen sind die Zutaten dieses Horrorstreifens, der von Österreichern in kanadischen Wäldern in englischer Sprache gedreht wurde und die Atmosphäre eines skandinavischen Thrillers versprüht. Klingt sonderbar? Nun, warum Ihr diesem schaurig-schönen Horrormärchen unbedingt eine Chance geben solltet, könnt Ihr in den folgenden Zeilen nachlesen. Ein kleiner Geheimtipp, den uns STUDIO HAMBURG ENTERPRISES 2x als DVD zur Verlosung gespendet hat. Wie Ihr gewinnen könnt, lest Ihr im Artikel.

Aus dem Hause STUDIO HAMBURG ENTERPRISES erschien, pünktlich zum Kürbisfest, ein thematisch wunderbar in diesen Monat passender Film. In diesem ruft ein horrorbegeisterter, gemobbter Teenager einen bösen Geist herbei, um sich an seinen Peinigern zu rächen. Ob der von Doug Jones (HELLBOY 1 & 2 / PANS LABYRINTH) dargestellte Trickster ein neuer Kultbösewicht geworden ist oder ein lahmer Kirmesgrusler, klären wir im Artikel.

Keine Franchise hat den Horrorfilm der 2000er derart geprägt wie die SAW-Reihe. Über sieben Filme scharrte die perfide Splatter-Parade ein beachtliches Fandom um sich und machte den „Torture-Porn“ salonfähig. Nach mehrjähriger Pause, entschloss man sich mit JIGSAW (2017) doch noch ein paar US-Dollar aus der totgelaufenen Serie herauszuquetschen, was aber nicht so recht funktionieren wollte. Passend zum Hurenween-Monat habe ich mich dann doch noch aufgerafft, dieses Sequel nachzuholen.

Serienkiller, Vampire, Zombies und andere schreckliche Ungeheuer gibt es wie Sand am Meer, nur die Werwölfe scheinen im kollektiven Bewusstsein neuzeitlicher Horror-Liebhaber irgendwie unterrepräsentiert. Das wollen wir natürlich ändern und präsentieren mit THE HOWLING (1981) unseren heulenden Hurenween-Tipp für Fans haariger, wie auch blutrünstiger Geschöpfe!

„Brumm Brumm!“ Dass Maschinen ganz schön böse sein können, erkannte nicht nur James Cameron, sondern auch Horror-Maestro Stephen King, der für die Adaption einer seiner Kurzgeschichten gleich selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm, um sicher zu gehen, dass der Film auch ganz seiner Vorstellung entspricht. Das hat nur bedingt funktioniert, gehört RHEA M. – ES BEGANN OHNE WARNUNG (1986) doch zu den größtenteils verschmähten King-Verfilmungen, für die der Autor selbst nur Hohn und Spott übrig hat. Koch Films hat den Streifen nun in einer schicken Mediabook-Edition veröffentlicht, die wir uns einmal genauer angesehen haben.

Hurenween hat auch NETFLIX erreicht. Mit IM HOHEN GRAS (2019) hat der Streaming-Dienst nun die nächste Verfilmung eines Stoffes von Stephen King veröffentlicht. Ob der, in Fachkreisen gerne als “Lawn of the Dead” bezeichnete, Schocker für brauchbaren Grusel sorgt, erfahrt ihr in unserer Kritik!

Gläubige Katholiken sollten jetzt besser wegsehen! Studio Hamburg Enterprises präsentiert den irischen Found-Footage-Grusler “The Devil’s Doorway”. Ein Genre, das in den letzten Jahren so stark ausgelutscht wurde, wie die Weißwürste auf der Wiesn. Schafft es diese kleine Produktion, die mit gerade einmal einer halben Million an Budget realisiert wurde, etwas frischen Wind in die angestaubten Handkamera-Filme zu bringen? Ein Tipp für das Kürbisfest? Wir werden sehen…

„They don’t eat you – they drink you!“ Was wäre denn ein gepflegtes Hurenween ohne ein anständiges Creature-Feature? Richtig, keinen Pfifferling wert. Das dachte sich wohl auch Stephen Sommers, als er mit OCTALUS – DER TOD AUS DER TIEFE (1998) ein actionreiches Monster-Spektakel auf die Leinwand brachte, dass sonst allerhöchstens auf dem Videothekenmarkt Einzug gehalten hätte. Wer jetzt deftigen Tiefsee-Horror erwartet, sollte seine Erwartungen lieber etwas herunterschrauben, denn der Film ist genau das, wenn man einen Sprüche klopfenden Treat Williams mit dicker Wumme gegen ein fieses Tentakel-Monster antreten lässt, nämlich mordsmäßiger B-Movie Spaß!

Aus der Reihe “Beknackte Deutsche Titel” bringt uns STUDIO HAMBURG ENTERPRISES jetzt auch diesen Nachklapp zur Vampirgruselreihe aus dem Hause HAMMER FILMS mit den Genre-Urgesteinen Christopher Lee und Peter Cushing zum erschwinglichen Preis erneut in die Supermarktregale. Entgegen meiner Vorstellung aus Kindertagen, der Blutsauger würde hier einer Gruppe weiblicher Liliputaner hinterherjagen, wurde die Geschichte in das damals gegenwärtige London verlagert, wo es Dracula, zumindest dem Titel nach, auf Damen mit knapper Beinbekleidung abgesehen hat. Auch schön.

Wie schmeckt eigentlich das Blut von Dracula? – Keine Ahnung, vielleicht nach Amarena Kirsch. Woher sollen wir das wissen? Was wir aber wissen ist, dass es nach dem Erfolg des kürzlich bei uns besprochenen Reißers DRAULAS RÜCKKEHR nur eine Frage der Zeit war, bis der untote Blutsauger wieder aus seinem Grab auferstehen sollte. Zwei Jahre sollte es dauern, dann ließ man den TV-Serien erprobten Regisseur Peter Sasdy die erneute Rückkehr des Grafen inszenieren. Wir haben mal ein Gläschen von der Wiederveröffentlichung aus dem Hause STUDIO HAMBURG ENTERPRISES probiert und berichten Euch, ob es ein Lecker-Schmecker war oder ob wir eine Magenverstimmung bekommen haben von der erneuten Auferstehung des Grafen.

Passend zum Hurenween-Monat ist nun auch ein deutscher Beitrag im Heimkino erschienen. Was? Deutschland und Horror? Bevor Puristen jetzt die Nase rümpfen, möchte gesagt sein, dass Tilman Singers LUZ (2018) wahrscheinlich DIE Genre-Überraschung des hiesigen Kinojahres ist und Horrorfans hier durchaus einen Blick riskieren sollten. Warum das so ist, erfahrt ihr in unserer Kritik!

Zehn Jahre nach HORROR OF DRACULA trat Christopher Lee hier zum dritten Mal in seiner Kultrolle des Grafen Dracula auf. Im gleichen Jahr, in dem George Romero die lebenden Toten auf die Zuschauer losließ, setzte man im Hause HAMMER STUDIOS weiterhin auf eine klassische Erzählweise und schuf einen stimmungsvollen Gruselfilm, der langsam beginnt und in einem tollen Finale mündet. STUDIO HAMBURG ENTERPRISES veröffentlichte just eine günstige Alternative zu den bisherigen Veröffentlichungen. Wir haben diese auf Herz und Nieren geprüft.

Wenn man über die prägendsten Regisseure des Horror-Genres redet, kommt man zweifelsohne nicht an Wes Craven vorbei, der dem Slasherfilm ganze zweimal neue Facetten abgewonnen hat. Doch auch eine Ikone greift mal ins Klo, wovon good old Wes sicher ein Lied singen könnte, wenn er noch unter uns weilen würde. MY SOUL TO TAKE (2010) war einer dieser Werke, die von den Kritikern, als auch vom Publikum, gleichermaßen abgewatscht wurde. Anlässlich unseres Hurenween-Specials war es auch für mich mal Zeit, diesen Streifen nachzuholen!

In den kommenden Wochen zelebrieren wir wieder unser Hurenween, was bedeutet, dass der Fokus wieder verstärkt auf Horror und Grusel aller Art liegt. Aus diesem Anlass, habe ich mir einen Kessel Buntes zusammengesucht, durch den ich mich durcharbeiten und euch nach und nach in kurzen Reviews vorstellen werde. Geheimtipps und Klassiker, einige liebgewonnene Streifen und diverse Erstsichtungen. Bei TERRIFIER (2016) handelt es sich um Letzteres, einen Low-Budget-Film, der unter Horror- und Splatterfans mittlerweile einiges an Ansehen genießt und nun auch den Weg zu mir gefunden hat. Manege frei für Art, The Clown!

Horror-Ikone Dracula trieb in so manchem Film sein Unwesen. Besonders beliebt ist unter Horror-Freunden dabei die Interpretation aus den “Hammer Studios”, die mit Christopher Lee in der Hauptrolle einen überzeugenden Charakterdarsteller aufweisen kann. Dazu gesellen sich Peter Cushing und Michael Gough – das “Who is Who” der britischen Schauspielkunst. Studio Hamburg präsentiert den Film nun zu einem kleinen Preis in gleich 2 Abtastungen auf einer Disc. Einmal in der Kinofassung (Warner) und der restaurierten Langfassung von 2012 (Hammer / BFI), die ein paar kleine Szenen mehr beinhaltet.

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