Wie bereits kürzlich angekündigt, geht es hier nun um die Fortsetzung des Kultfilms aus dem Jahr 1986, der, wie erwähnt, zu meinen Lieblingsfilmen gehört und entsprechend auch eine Lobeshymne von mir bekam. Zwei Jahre später erschien also Teil 2, der nahtlos an den ersten Film anknüpft. Paul Hogan und Linda Kozlowski kehrten in ihre alten Rollen zurück und mussten es dieses Mal mit einem gefährlichen Drogenkartell aufnehmen. Auch dem Sequel gönnte man im Hause WINKLER FILM ein remastertes Update. Ich verrate Euch, wie die Fortsetzung bei erneuter Sichtung auf mich gewirkt hat.

Regie: John Cornell

Darsteller: Paul Hogan, Linda Kozlowski, John Meillon, Hechter Ubarry, Ernie Dingo

Artikel von Felix Falkenberg

Nachdem sich Mick Dundee (Paul Hogan) bei seiner Freundin Sue (Linda Kozlowski) in New York eingelebt hat (obwohl er immer noch auf dem Boden schläft), wird das ruhige Leben des Traumpaares auf den Kopf gestellt, als sie ins Visier eines skrupellosen Drogenkartells geraten. Um Sue zu schützen, nimmt Dundee die Verfolgung auf – zunächst in den Straßen New Yorks, später dann im für ihn heimischen, aber auch heimtückischen australischen Outback. Es dauert nicht lange, bis die bösen Buben ahnen, wer dort das Sagen hat.

Neben dem Originalfilm habe ich auch den zweiten Teil schon sehr oft in meinem Leben gesehen. Vorweg: Er ist (wie das häufig so ist) nicht so gut sein Vorgänger, aber meiner Meinung nach immer noch absolut sehenswert.  

Crocodile Dundee II fängt die typischen Vibes seiner Hauptfigur wieder perfekt ein. Szenenbild, Musik und Ausstattung sind erneut stimmig. Das bekannte, typische Thema ertönt immer wieder und löst nostalgische Gefühle aus. Paul Hogan und Linda Kozlowski harmonieren erneut perfekt (zumal sie damals auch ein Paar waren). Vor allem Hogan legt wieder richtige Spielfreude an den Tag und ist einfach eine coole Sau. Es gibt ein Wiedersehen mit Micks alten Freunden in Australien (u.a. John Meillon in einer seiner letzten Rollen). Neu ist, dass es in dieser Fortsetzung mit den Drogenbossen, angeführt von Hechter Ubarry als Luis Rico, richtige Antagonisten gibt (der Film ist aufgrund seiner Krimihandlung auch erst ab 12 Jahren freigegeben). Die Bösewichte kommen auch in ihren Rollen solide rüber. Sie entführen Sue und Mick muss als Retter herbei eilen. Dies macht er natürlich ganz auf seine abenteuerliche und raue Art und Weise. In der ersten Hälfte des Films in New York City, danach geht es zurück nach Australien, quasi entgegen des ersten Teils. Crocodile Dundee II hat dabei auch einige wirklich witzige Szenen im Petto, die ich hier aber nicht spoilern werde.

Im Jahr 2001 folgte nochmal ein spätes, zweites Sequel. Doch der ist weit weniger gelungen und bei den meisten Filmfans in Vergessenheit geraten. Ich habe den Film mit dem Titel Crocodile Dundee in Los Angeles, soweit ich mich erinnere, nur einmal gesehen. Er war wohl nicht so dolle. Crocodile Dundee II kommt ebenfalls nicht an seinen Vorgänger heran, aber er bereitet mir trotzdem immer wieder Spaß und ich kann ihn mir auch immer wieder geben. Auch hierfür gibt es Daumen hoch von mir. Insgesamt eine schöne, harmlose Unterhaltung.

Wie schon beim ersten Teil, lag mir zur Sichtung die Blu-Ray-Version vor, die kürzlich von Winkler Film erschienen ist. Bild- und Tonqualität sind super restauriert. Als Bonus gibt es Features über die Dreharbeiten in New York und im Northern Territory, sowie den Trailer.

Zur Kritik von Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen

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