He’s Dead, Jim – Star Trek Special-Special – Kirk für die Ohren

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Was? Ein Special-Special? Hat er wieder gesoffen? Nein, meine lieben Freunde. Um ein wenig aus dem Trott der Einzelepisoden herauszutreten, gibt es heute ein besonderes Leckerchen für euch. In den USA erschienen zwischen 1975 und 1979 ganze 11 exklusive Stories als Hörspiel auf LP. Diese gab es allerdings nicht nur als schnöde LPs, sondern auch als Sammlungen und als Spezialpack gemeinsam mit einem Comicbuch…

Anzahl Folgen: 11

Erscheinungsdatum: 1975 – 1979

Label: Peter Pan Records (normale LPs) / Power Records (LP mit Comic)

Sprache: Englisch

Laufzeit: 12 – 18 Minuten pro Folge

Artikel von Victor Grytzka

Wer unsere Seite schon eine Weile verfolgt, der weiß dass ich auch ein großer Hörspielfan bin. In Deutschland wurden wir vom Label Karussell mit einer kurzlebigen Hörspielreihe zu „The next Generation“ bedacht, die Abenteuer von Kirk und seiner Crew blieben allerdings ein reines TV-Erlebnis. Dabei ist es nicht so, als hätte man an Fans von solchen Vertonungen nicht gedacht. In den USA erschienen 11 Geschichten rund um Kirk,“Pille“ McCoy und Co. Zunächst als „schnöde“ LP, später dann für (einige Folgen) auch noch mal mit einem rund 20 Seiten langen Comicbuch.

Als Fan und Sammler reizt es mich natürlich über solche Dinge zu berichten. Und erfreulicherweise sind die Dinger gar nicht so schwer zu bekommen. Nach einer kurzen Recherche stellte ich fest, dass eine LP (die Variante ohne Comicbuch) für rund 10 bis 20 Euro pro Stück zu haben ist. Noch habe ich nicht mit dem Sammeln begonnen, werde dies aber in Kürze tun. Also, wenn einer meiner Fans noch ein Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk für mich sucht 😉 *HUUUST*

Doch zunächst einmal zu einer kurzen Übersicht der Folgen:

01 – Passage to Moauv: Die Crew der Enterprise bekommt es mit einem außerirdischen Wesen zu tun, das mittels Telepathie Angst und Schrecken in die Köpfe der Menschen pflanzt.

02 – In Vino Veritas: Während diplomatischer Verhandlungen mit Klingonen und Romulanern kommt es zu ungewollten Anspannungen, als ein unerwünschter Gast für Ärger sorgt.

03 – The Crier in Emptiness: Die Enterprise begegnet einem Schallwesen, dessen hochfrequente Hilfeschreie das Leben der Crew und das Schiff gefährden.

04 – The Time Stealer: Während die Crew der Enterprise in einen Zeitstrudel gerät, bekommen sie es mit Außerirdischen zu tun, die magische Kräfte ihr Eigen nennen.

05 – To Starve a Fleaver: Ein Diplomat schleppt ein Virus an Bord der Enterprise, das für reichlich Lachanfälle sorgt. Nicht dass man sich am Ende noch tot lacht!

06 – A Mirror for Futility: Die Enterprise schlittert mitten in einen Krieg zwischen zwei uralten Kampfschiffen. Hier ist Diplomatie gefragt.

07 – The Logistics of a Stampede: Auf einem Planeten der Föderation sorgen wilde Tiere für die Vernichtung kompletter Ernten. Kann Spock mittels seiner Logik das Problem lösen?

08 – The Man Who Trained Meteors: Als ein Meteorregen eine Stadt vollkommen verwüstet, geht die Crew der Enterprise der Sache auf den Grund. Dabei entdecken sie etwas Überraschendes.

09 – The Robot Masters: Eine ganze Armee von Robotern verschwindet. Schnell wird klar, dass die Romulaner hinter dem Diebstahl stecken. Doch zu welchem Zweck?

10 – Dinosaur Planet: Auf einem von Vulkanausbrüchen geplagten Planeten soll die Enterprise deren Bewohner retten. Doch sie sind nicht alleine. Die Dinosaurier sind wieder da!

11 – The Human Factor: Uhura wird entführt und soll mittels ihrer Computerkenntnisse einen elektronischen Gott zum Leben erwecken. 

Verfasst wurden die Geschichten von den versierten Comicschreibern Neal Adams und Cary Bates, sowie von Star Trek Autor Alan Dean Foster. Dabei erwecken die Platten den Eindruck, dass es sich um eine Serie für Kinder handelt, was allerdings nur zum Teil zutrifft. Die Geschichten sind – aufgrund ihrer straffen Laufzeit – zwar weit weniger ausgefeilt als die Fernseh-Episoden, stehen diesen aber in Puncto Story in nichts nach.

Die gesamte Produktion bedient sich teils an bekannten Geräuschen aus der TV Serie, ist dabei aber eher „sparsam“ vertont. Ein Interessenkiller könnte für Hardcore-Fans der Umstand sein, dass die Charaktere nicht von ihren Seriendarstellern gesprochen werden.

Allerdings konnte ich auch nach langer Recherche nicht feststellen, wer denn nun die Rollen spricht. Sei es drum. Nach ein paar Folgen hatte ich mich an die Stimmen gewöhnt, und konnte mich voll auf die Stories konzentrieren. Wo man diese hören kann werde ich so direkt nicht sagen, da ich die rechtliche Lage nicht genau kenne, aber wer sich mit einem bestimmten Videoportal auskennt, auf dem eine Menge an Usern viel Content verbreitet, der wird schnell fündig werden 🙂

Definitiv eine tolle Sache, die für den ein oder anderen Sammler interessant sein dürfte! Nächste Woche geht es dann weiter mit den normalen Episoden. Anbei noch ein paar nützliche Links, auf denen ihr euch zu den Hörspielen näher informieren könnt.

Guide to the Star Trek Story Records

Peter Pan Records im „Memory-Alpha-Wiki“

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