Hurenween – Das Gruselfest der Medienhuren

Die ultimativen Empfehlungen für Euren Halloween-Monat

Unsere Tipps zum Gruselfest

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat Zwei – Jawoll mein Schatz, mit Jason war es für das Studio mit dem Berg Alpamayo im Logo, zumindest bis zum Remake im Jahr 2009 vorbei mit Hockeymaskengeschlitze. Grund zum Traurig sein hinterließ man mit dem Streifen, in dem Jason den Crystal Lake verließ, um zum Big Apple zu reisen, jedoch kaum bei den Fans. Nein, Teil 8 war der Tiefpunkt der klassischen Reihe, der zumindest ohne Cliffhanger endete, da man den Kultkiller nun ein- für allemal zu Grabe tragen wollte. Ihr könnt Euch in der von PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT veröffentlichten Box selbst davon überzeugen, wie der New York “Abstecher” von Jason Voorhees bei Euch abschneidet.

Obwohl der Erfolg langsam nachließ, schlossen viele Fans insbesondere den nunmehr siebten Teil in ihr Herz. Dabei war der Film so gar nicht mehr gruselig und die MPAA schlug erbarmungsloser zu, als Jason in unseren schlimmsten Albträumen. Nein, es war der Einstieg von Kane Hodder in der Rolle des Hockeymaskenkillers, der die Fans frohlocken ließ. Sein Auftreten hatte etwas Gewaltiges. Leider kann man das vom restlichen Film eher nicht behaupten, den PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT ebenfalls in die Movie-Collection gepackt hat.

Nachdem der fünte Teil der Freitag der 13. – Saga quasi Etikettenschwindel mit einem Copykiller betrieb, schrieen die Fans nach ihrem Liebling Jason Voorhees. Darum ließ man die ursprüngliche Idee, einen anderen Mörder fortan am Crystal Lake zu wüten, wieder fallen und holte den Hockeymaskenmann aus dem Grab zurück. PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT GERMANY legte natürlich auch diesen Film in die Sammelbox, in der Jason erstmals der war, den wir heute kennen – ein unkaputtbarer Zombie. Wie der sich schlägt, ergründen wir diesmal.

Große Studios stehen zu ihrem Wort. „Friday the 13th – The Final Chapter“ von 1984 sprach da eine deutliche Sprache: Schluss! Aus! Finito! Jason ist tot und kommt nie wieder. Paramount hat das Franchise begraben. Der viertel Teil spielte das 18 fache seiner Kosten in den USA ein und nun ist Feierab… Moment….das 18 fache? Okay, streichen wir die letzten Worte. PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT präsentiert daher einen weiteren Film um den Hockeymaskenkiller. Mal schauen, was man sich nun ausgedacht hat, nachdem Jason Voorhees in die ewigen Jagdgründe verschwand.

Nachdem der dritte Teil erneut ein Kassenschlager war (36 Mio. Einspiel bei 4 Mio. Kosten), blieb Paramount nichts anderes übrig, als noch ein Sequel zu produzieren, worüber die Herren im Vorstand nicht zu 100% glücklich waren. Zwar lockte die Kohle, da die Reihe aber bei den Kritikern meist als Dreck bezeichnet wurde, wollte das Studio aus Imagegründen eher Abstand halten vom Herrn Voorhees. Anspruchsloser Horror Marke Jason gehörte halt noch nicht zum guten Ton eines Majorstudios. Deshalb wurden diesmal auch nur noch 1,8 Mio Dollar locker gemacht, für den wirklich, wirklich, wirklich letzten Auftritt des Kultkillers. Und so wurde aus Teil 4 „Das letzte Kapitel“, in dem Jason und die Filmreihe endgültig zu Grabe getragen werden sollten. Daraus wurde aber nichts, denn selbst in der neuen Box von PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT GERMANY ist hier erst Halbzeit.

“Whoa, We’re half way there, Whoa-oh, Livin’ on a prayer…”. Jon Bon Jovi, seines Zeichens Sänger und Frontmann der Kult-Rockband “Bon Jovi”, versuchte sich anno 2002 ebenfalls als Leading-Man, dieses Mal aber als Hauptdarsteller eines Films. Unter der Regie von Carpenter-Protegé Tommy Lee Wallace bekleidete er die Hauptrolle in dem Horror-Western VAMPIRES: LOS MUERTOS, einer klassischen Videotheken-Fortsetzung zum Vampir-Schocker von 1998. Ob der Rockstar als Badass-Van-Helsing-Verschnitt die Coolness eines James Woods gepachtet hat und die DTV-Premiere generell zu unterhalten weiß, erfahrt ihr in unserer Kritik zur neuen Mediabook-Veröffentlichung von Justbridge Entertainment.

Die Erfolgstory um Serienmörder Jason Voorhees ging erneut bereits ein Jahr nach dem Vorgängerfilm in eine weitere Runde. Wieder durfte Steve Miner das Regiezepter schwingen und bekam sogar satte 4 Mio Dollar hierfür zugesprochen, damit das damals kurzzeitig beliebte Gimmick 3D in das Horrorfranchise integriert werden konnte. 3D im schärfeschwankenden Polarisationsverfahren der 80er Jahre ohne computerunterstützte Feinabstimmung – Kopfschmerzen vorprogrammiert. Im Heimkino bleibt der Bildschirm allerdings flach, denn die Scheibe aus dem Hause PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT bietet weiterhin lediglich die 2D Version des Schockers, in dem Jason endlich seine kultige Hockeymaske verpasst bekam.

Nachdem der Schocker Freitag der 13. ein gutes Geschäft für Paramount Pictures war, wurde umgehend ein Sequel in Auftrag gegeben. Dieses sollte bereits im Folgejahr die Kinosäle unsicher machen, solange der Hype noch warm war. Das Budget wurde hierfür auf ca. 1,2 Millionen Dollar aufgestockt. Regie übernahm erstmals Steve Miner, der später noch mit Filmen wie Halloween – H20, Lake Placid und dem Mel Gibson Hit Forever Young die Lichtspielhäuser füllen konnte. Im Verleih von PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT veröffentlicht, präsentiere ich nun Jasons ersten eigenen Amoklauf am Crystal Lake.

Bevor wir unser Hurenween dieses Jahr endgültig abschließen, widme ich mich noch einem der kultigsten Filmmonster aller Zeiten, nämlich Jason Voorhees, dem Hockeymaskenzombie aus der Freitag der 13. Filmreihe. Das Franchise bekam nun auch hierzulande von PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT eine nicht ganz günstige Box spendiert, die die ersten, bis Ende der Achtziger Jahre entstandenen acht Filme der Reihe umfasst. Der Abschlussfilm findet sogar, soviel sei verraten, ein richtiges Ende für die Reihe – aber dazu kmmen wir später. Die danach von New Line Cinema produzierten Sequels und das Remake befinden sich nicht in der Box. Wie hart und vor allem spannend die einst indizierten, ja teilweise verbotenen Slasherfilme heute noch wirken, ergründe ich in acht Artikeln, die jeden Teil einzeln beleuchten. Den Anfang macht natürlich das Original.

Regisseur Christopher Landon gehört scheinbar zu den Regisseuren und Drehbuchautoren, die das Horrorgenre, besonders die komödiantische Variante, lieben. Nachdem er zuletzt mit den beiden Teilen des Happy Deathday-Franchises sein Publikum zu unterhalten wusste, nahm er sich jetzt die Körpertauschkomödie vor und würzte diese mit den Zutaten des Slasherfilms. Vince Vaughn spielt einen Psychokiller, der unfreiwillig die Identität mit einer verhuschten Highschoolschülerin tauscht. Dadurch ergeben sich für ihn ganz neue Möglichkeiten, vor allem, da die Abschlussparty vor der Tür steht. Doch die junge Dame, die fortan im Körper des Feindes lebt, gibt ihr altes Leben noch lange nicht auf. UNIVERSAL PICTURES GERMANY veröffentlicht nun endlich den Splatterspaß im Heimkino, nachdem der FIlm im Kino coronabedingt zunächst verschoben und später abgesoffen ist. Völlig zu unrecht, wie Ihr nun in meiner Kritik nachlesen könnt, denn dieser Freaky Friday the 13th (Arbeitstitel) rockt.

Ach, das war doch diese Teenager-Splatter-Komödie mit dem Tanz der Teufel-Gag in Spielfilmlänge. Die Hand vom Dauer-Chiller Anton wird zum Killer und mordet, als käme sie direkt aus dem Neconomicon. Mir hatte der Film damals gefallen, es gab einigen Splatter und ein paar blöde Gags… in der Videothek konnten wir damals diesen Film bedenkenlos an ein Filmparty-williges Publikum weiterempfehlen. Ob das gut 22 Jahre später noch immer der Fall ist, darf nun geprüft werden. JUSTBRIDGE ENTERTAINMENT brachte den Party-Spaß nun als limitiertes Mediabook und auf DVD heraus.

Happy Hurenween! Nachdem wir vor vier Jahren ausführlich über die gesamte HALLOWEEN-Reihe gesprochen hatten, waren wir ganz aus dem Häuschen, als mit HALLOWEEN (2018) ein neuer Film angekündigt wurde, der nicht nur eine direkte Fortsetzung zu John Carpenters Original darstellen würde, sondern auch den Meister selbst und Jamie Lee Curtis zum Franchise zurückbringen sollte. Mittlerweile ist dessen Sequel HALLOWEEN KILLS (2021) in den Kinos zu sehen, weshalb wir uns erneut zusammengesetzt haben, um die beiden neuesten Einsätze des Michael Myers zu besprechen. Den Podcast könnt ihr euch im Artikel als Mp3 zu Gemüte führen oder ganz bequem in unserem Feed bei Spotify hören.

Igittigittigitt… jetzt wirds schleimig und eklig. Denn aus dem Hause B-Spree Pictures / UCM.ONE (Soulfood) kommt eine Horrorkomödie, in der eine eitrige Zyste ihr Unwesen in einer Hautarztpraxis treibt. Klingt eigenwillig? Isses auch… und blutig. Glücklicherweise stellt sich Lexx – The Dark Zone – Amazone Eva Habermann der mutierten Gefahr, um den Amoklauf des “Furunkels auf Beinen” zu stoppen. Ich habe mir den Brecheimer bereitgestellt und dem Schwall an Eiter und Blut gestellt.

DigiDreams Studios machen natürlich keine halben Sachen, weswegen auch der dritte Teil der BASKET-CASE-Reihe nun als Teil der “Classic Cult Collection” im schmalen Keep-Case erhältlich ist. Duane und Belial kehren in der überdrehten Horrorkomödie ein weiteres Mal zurück und sorgen haben sogar frischen Nachwuchs dabei. Ob BASKET CASE 3 – DIE BRUT (1991) ein gelungener Abschluss der Trilogie oder doch nur eine müde Freakshow aus dem Videoregal ist, erfahrt ihr in unserer Kritik.

Der Horrorfilm ist ein vielfältiges Genre mit allerlei Variationen, bei denen es Licht-, aber auch Schatten gibt. Im Falle des Werwolfhorrorfilms ist der Bereich Schatten allerdings wesentlich verbreiteter, als das Licht. Je weiter die Filmgeschichte voranschritt, desto seltener kamen echte Perlen ans Tageslicht. Denkt man die letzten zwanzig Jahre zurück, so wird die Luft schon dünn (und es nenne mir bitte niemand Twilight oder Underworld als gelungene Genrevertreter mit filmhistorischem Nutzen, dann dreht sich der gute Larry Talbot im Grabe um). Anfang der Achtziger sah die Welt aber noch anders aus. Insbesondere das Jahr 1981, in dem gleich drei nennenswerte Vollmondanbeter das Licht der Filmprojektoren erblickten, war ein guter Jahrgang für Lykanthropen. In diesem Jahr erschienen: der Großstadthorrorfilm Wolfen, der großartige An American Werewolf in London und eben The Howling von Joe Dante. STUDIOCANAL veröffentlicht Letzteren nun erstmals im neuen 4K remasterten Gewand mit tollem Bonusmaterial. Da heul ich vor Freude glatt den Mond an.

Die Freizeitparksaison neigt sich dem Ende. Nach einem holprigen-, lockdownbedingten Start, kamen Vergnügungssüchtige deutschlandweit schließlich doch noch dazu, ihre Nerven ordentlich zu kitzeln. Mir war es, mit meiner Familie vergönnt, die letzten Tage im Heide Park Resort in Soltau zu verbringen, wo gerade die zweiwöchige Halloweenzeit zum Saisonfinale startete. Ob´s ein Gruselspaß für jung und alt geworden ist, schildere ich Euch in diesem Erlebnisbericht.

Nur weil der unscheinbare Duane und sein deformierter, klumpiger Bruder Belial am Ende des ersten Teils aus dem Hotel-Fenster gestürzt sind, bedeutet das noch lange nicht, dass die Beiden das Zeitliche gesegnet haben. Wie im Horrorgenre üblich, findet sich immer irgendwie ein Weg für eine Fortsetzung. Das sah Regisseur und Autor Frank Henenlotter ähnlich und drehte acht Jahre nach seinem Underground-Hit das Sequel BASKET CASE 2 – DIE RÜCKKEHR (1990), mit deutlich höherem Budget und richtigen Schauspielern. Ob das monetäre Upgrade dem kleinen Weidenkorbmonster gut getan hat, erfahrt ihr in unserer Kritik, denn auch diesen Streifen haben DigiDreams Studios als Einzel-Blu-ray in der “Classic Cult Collection” neu aufgelegt.

Ihr fragt Euch, wer dieser Manuel Hinrichs ist, der zusammen mit unserem Kai am Artikel zu Diamantenlady gearbeitet hat? Nun, einst war er Lübecks einziger Politfilmer, der seinen Groll gegen den Mangel an sozialer Gerechtigkeit in Form von Kurzfilmen auskotzte. Spricht man Manuel Hinrichs auf Horrorfilme an, so sagt er immer, es sei nicht sein Genre. Doch wenn man sich seine Filme anschaut, dann begeben sich die Werke ins Genre des Psychohorrors, jedoch jedes mal mit einer wichtigen Aussage dahinter. Der perfekte Anlass, unserem „Hurenween“ einen gehaltvollen Stempel aufzudrücken. Links zu den Filmen inklusive.

Es ist ja offiziell HURENWEEN, was bedeutet, dass nicht nur vermehrt Horrorfilme in unseren heimischen Playern landen, sondern auch hier diverse Streifen zum Gruselfest besprochen werden. DigiDreams Studios haben im Vertrieb der VZ-Handelsgesellschaft passenderweise die BASKET-CASE-Reihe in der “Classic Cult Collection” neu aufgelegt, also der perfekte Anlass, um euch alle drei Teile mit dem hungrigen Monstrum aus dem Weidenkorb vorzustellen. Den Anfang macht natürlich BASKET CASE – DER UNHEIMLICHE ZWILLING (1982), der euch das perfekte Grindhouse-Feeling ins heimische Wohnzimmer bringt. Mehr dazu, gibt’s in unserer Kritik.

PARAMOUNT HOME ENTERTAINMENT veröffentlichte, rechtzeitig zu unserem Hurenween-Fest, einen brandneuen Horrorthriller mit afroamerikanischer Besetzung, bei dem erstaunlicherweise weder die Namen Jason Blum, noch Jordan Peele in den Credits zu finden sind. In Spell findet sich ein Familienvater nach einem Unfall im Dachzimmer einer Hoodoo-Priesterin wieder, die ihn mit einem Bann belegt und von der Außenwelt abschneidet. Ein Mix aus Misery und Der verbotene Schlüssel, der das Rad nicht neu erfindet. Ob sich die Anschaffung dennoch lohnt, schildere ich Euch in der Kritik.

Mama ist die Beste. Doch nach ihrem Tod erfahren zwei höchst verschiedene, britische Zwillingsgeschwister, dass die Frau, die sie einst “Mama” nannten, lediglich ihre Adoptivmutter war. Ihre echte Erzeugerin lebt in einem kleinen Kaff in Australien mit dem titelgebenden Namen Two Heads Creek. Dorthin machen sich die beiden umgehend auf, um ihre Wurzeln zu erforschen. Leider entpuppen sich die Bewohner des kleinen Kaffs als durchgeknallte Kannibalen, die die jungen Leute sogleich auf den Menüplan setzen. BUSCH MEDIA GROUP hat den Film just ungekürzt veröffentlicht und bittet zu Tisch.

Starten wir in unseren diesjährigen Hurenween-Monat mit einem Streifen, der meiner Meinung nach fast schon zu gut ist, um Teil der populären Trash-Collection von CMV-LASERVISION zu werden. Trotzdem veröffentlicht der Verleiher den Okkulthorror nun in diesem Rahmen. In dem Dämonengrusler erscheint das Böse in Form einer verführerischen Rothaarigen. Diese möchte die Seelen der Priester einer Kirche in New Orleans vereinnahmen und geizt dabei nicht mit ihren Reizen. Erstaunlicherweise mit viel Erfolg, obwohl die Gottesarbeiter doch eigentlich ein Leben in Enthaltsamkeit führen sollten. Ob es dem in einer Prohezeiung vorherbestimmten Priester, gespielt von Ben Cross, gelingt, in diesem knallig ausgeleuchteten Noir-Horrorfilm aus alten Videothekentagen, der sexy Hexe zu widerstehen?

“Madhouse” (1974), oder auch “Das Schreckenshaus des Dr. Death”, gehört nicht unbedingt zu meinen Favoriten unter den zahlreichen Filmen, in denen Vincent Price für American International Pictures (AIP) vor der Kamera stand. Er gehört allerdings auch zu den Filmen, die mir mit jedem Ansehen besser gefallen. “Madhouse” war der letzte Film des AIP-Horrorzyklus und stand schon während der Dreharbeiten unter keinem guten Stern. Gewissermaßen spielt sich Vincent Price hier selbst, denn es geht um einen Horrorstar, dessen Karriere auf dem absteigenden Ast ist. WICKED VISION brachte den Film Anfang Oktober in drei limitierten Mediabooks (jeweils limitiert auf 333 Stück) neu heraus und laut Cover soll es sich um die erste deutsche Veröffentlichung handeln, die komplett ungekürzt ist.

Eigentlich sollten wir jetzt alle an Halloween in den Kinos sitzen um HALLOWEEN KILLS, den neuesten Eintrag des Franchise rund um Michael Myers zu sichten. Doch fucking Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir müssen noch ein ganzes Jahr warten, bis Laurie wieder gegen Michael antreten darf. Wir trösten Euch mit der Kritik zum Vorgängerfilm aus dem Jahr 2018, die unser Autor Christopher Feldmann damals verfasst hat. Erstaunlich, wie frisch eine Filmreihe auch nach vierzig Jahren noch wirken kann…

Für alle von Euch, die es an Halloween gerne ein wenig deftiger mögen, haben wir noch einen Schocker aus dem Hause DONAU FILM für Euch. Die titelgebende Dame übernimmt nicht nur den Hausputz, sie dezimiert auch noch den Bekanntenkreis drastisch. Zwei Dienstleistungen zum Preis von Einer. Dankenswerterweise vergab die FSK der ungekürzten Fassung ihren roten Segensstempel. Ob der Film abseits von Splatter und Gewalt noch mehr zu bieten hat, könnt Ihr nun bei uns nachlesen.

Vor 35 Jahren, im Oktober des Jahres 1985, saß der kleine Chrischi an einem Samstagnachmittag im Kino, um sich einen Film mit dem Titel DIE EINSTEIGER anzuschauen. Es handelte sich dabei um den vierten Auftritt der SUPERNASEN Thomas Gottschalk und Mike Krüger, die diesmal mittels VIDEO-INTEGRATOR in bekannte Hollywoodblockbuster eintauchen konnten. Für mich, als zehnjähriger Bub, war das damals ganz großes Kino und natürlich hätte ich selbst gerne so ein Gerät gehabt. Hach, wo hätte ich alles eintauchen können, z.B. in die Filmographie von Gina Wild oder gar in Gina Wild selbst. Naja, vielleicht nicht im Alter von zehn Jahren, aber definitiv später wäre das ein Traum gewesen. Jetzt, wo ich den Film erfolgreich aus meinem Gedächtnis verdrängt hatte, kommt aus dem Hause WOLFY OFFICE plötzlich ein Sequel in Hörspielform daher. Dieses verzichtet auf den Kalauerhumor von Thommy und Mike und bietet sogar ein klein wenig Horror obendrauf. Would you like to know more?

Wie versprochen gibt es heute das Sequel unserer munteren Podcastrunde. Diesmal ist auch PLAYZOCKER REVIEWS Clemens wieder fit und so nehmen wir uns die restlichen Filme um den Serienschlitzer vor. Naja, fast. Von Halloween 6 bis zu Rob Zombies Interpretationen ist alles vorhanden. Das neueste Sequel (und seine beiden noch nicht veröffentlichten Fortsetzungen) fehlen hier, da wir unsere Talkrunde bereits im Jahre 2017 führten. Aber keine Sorge, ein Hurenween-Samstag kommt ja noch…

Normalerweise erwartet den Konsumenten eines Werkes aus der FULL MOON Schmiede putziger Trash rund um Killerspielzeuge, Däumlingspolizisten, mörderische Kifferutensilien oder ähnlichem Gedöhns. Umso erstaunter war ich bei der Sichtung dieser kleinen Genreperle, die damals unter der Regie des vor kurzem leider verstorbenen Stuart Gordon, der mit den Lovecraft Verfilmungen RE-ANIMATOR und FROM BEYOND noch heute die Horrorgemeinde begeistert, entstand. Hier wagte der Meister sich an seine, nach eigener Aussage, Lieblingsgeschichte von Edgar Allan Poe. Heraus gekommen ist dabei ein liebevoller B-Film mit erstaunlich guter Ausstattung. Was diesen Film aus der Vollmondschmiede aber erst so richtig besonders macht, erfahrt Ihr in unserer Kritik zur liebevollen Veröffentlichung von WICKED VISION.

Episodenhorror gehört zu Halloween wie der Kürbis zu Michael Myers. Das hat auch CAPELIGHT PICTURES erkannt und bringt uns diese neue Anthologie des Schreckens rechtzeitig zum bedeutendsten Festtag der Horrorfans in die gebeutelten, deutschen Lichtspielhäuser. Wir durften ihn vorab schauen um Euch zu berichten, ob es sich lohnt, die Atemschutzmaske aufzusetzen und den Weg in den heimischen Kinosaal anzutreten. Außerdem haben wir für Euch 2 x 2 Kinofreikarten, die Ihr gewinnen könnt. Wie? Lest selbst.

Da die großen Blockbuster weiter auf sich warten lassen, müssen sich eiserne Kinofans weiter mit eher kleineren Produktionen auf der großen Leinwand begnügen. Gerade im Oktober läuft deshalb der ein oder andere Horrorstreifen in den Lichtspielhäusern, den man ansonsten direkt im Heimkino ausfindig machen müsste. THE BEACH HOUSE – AM STRAND HÖRT DICH NIEMAND SCHREIEN (2019) ist einer dieser Filme, der von Koch Films nun einen Kino-Release spendiert bekommt. Ob sich das Ticket auch lohnt, erfahrt ihr in unserer Kritik!

Zum Ende des ersten Videothekenjahrzehnts hatten Unterwasserhorrorfilme Hochkunjunktur. Während im Kino James Camerons ABYSS – ABGRUND DES TODES mit seinen sensationellen Effekten für Aufsehen sorgte, konnten auch kleinere Produktionen wie LEVIATHAN und DEEP STAR SIX von diesem Ruhm an der Kinokasse zehren und hinterher vor allem im VHS-Bereich beim Konsumenten punkten. Dieses Potential nutzte LEVIATHAN Produzent DINO DE LAURENTIIS, der auch diese Low-Budget Variante seines eigenen Filmes mitproduzierte. Lange Zeit war SIRENE I hierzulande verschollen und wurde nach seiner VHS-Auswertung nicht neu veröffentlicht (von einem schäbigen Bootleg einmal abgesehen), doch nun hat WICKED VISION sich ein Herz gefasst und den gut besetzten Unterwasserschocker endlich auf Scheibe herausgebracht. Wir sind in den Abgrund abgestiegen und haben die Veröffentlichung für Euch auf Herz und Nieren gecheckt.

Bereits vor drei Jahren haben Victor und ich uns in einem Doppel-Podcast alle bis dato erhältlichen Filme des berühmten Franchises um Serienmörder Michael Myers mit der Captain Kirk Maske vorgenommen. Mit uns durch die Saga haben sich unser ständiger Wegbegleiter Clemens aka PLAYZOCKER REVIEWS und der damals noch nicht zum Team gehörige Christopher Feldmann gearbeitet. Es war mir ein Vergnügen und ist es auch heute wieder, Euch den Podcast zum diesjährigen HURENWEEN wieder in Erinnerung zu bringen. Hört doch mal rein. Teil 2 folgt dann nächsten Samstag.

Wenn Tiberius Film Marcel Walz als “Meister des Horror” ankündigt, dann pustet Stephen King vor Schreck sein Koks ins Whiskey Glas. Okay, aber ich soll ja weniger überspitzt und so, das mag ja nicht Jeder. Aber wie soll ich ohne “lockere Schreibe” bloß dieses halbgare “Blair Witch” Ripoff überstehen, das zwar handwerklich ordentlich inszeniert ist, sonst aber nicht viel im Gepäck hat? Dann wollen wir mal spazieren gehen. Frische Luft soll ja beruhigend wirken…

Unser heutiger Samstags-Klassiker steht ganz im Zeichen des Hurenweens. Vor zwei Jahren hatte unser Victor die Idee zu einem kleinen Grusel-Hörspiel, dass wir Euch hiermit nochmals Gratis auf die Ohren geben wollen. In nur zehn Minuten, verbreiten wir mehr Gruselstimmung, als es einem Herrn Minninger in seiner neuen Grusel-Serie in den knapp sechs bislang erhältlichen Stunden gelungen ist. Glaubt Ihr nicht? Dann hört selbst…

In einer Militärschule beschwört ein Nerd mit ‘nem Vorgängermodell des C64 den Teufel, erlangt dessen dunkle Macht, schwebt mit einer Horde von Höllenschweinen in der Kasernenkirche ein und säbelt seinen Peinigern mit ‘nem Riesenschwert die Köppe ab. Das klingt erst mal nach einem super Anwärter für die nächste SchleFaZ-Staffel. Doch es ist eben nicht immer alles so, wie es scheint. Ob die Macher vielleicht zu viel Coopershit geraucht haben, ob sich der “Der Teufelsschrei” womöglich als wahre Filmperle entpuppt und ob sich die Veröffentlichung von WICKED VISION wirklich lohnt, das erfahrt ihr im folgenden Artikel.

Da wir gerade HURENWEEN feiern, gibt es selbstverständlich die kommenden Wochen beim Samstagsklassiker die volle Ladung Horror. Und da seit STRANGER THINGS, ES und jüngst COBRA KAI die 80er wieder voll angesagt sind, stellen wir erneut diesen Low Budget Film, der ebenfalls in dem Jahrzehnt spielt, vor. Bereits aus dem Jahr 2016 stammt der Streifen, der dem käsig-kultigen Direct-to-VHS-Horror huldigt und zwar in Form eines Dämonen-Slasher-Splatter-Films.  THE BARN wurde von I-ON NEW MEDIA ungekürzt veröffentlicht. Warum sich Retro-Horrorfans den Film nicht entgehen lassen sollten, könnt Ihr nun erneut nachlesen.

Was noch vor ein paar Jahren unmöglich erschien, ist nun Realität geworden. William Lustigs MANIAC, die Mutter aller verbotenen Filme und der erste Film überhaupt, der in der mehrere Jahrzehnte andauernden Aktion “Sauberer Filmmarkt Deutschland” beschlagnahmt wurde, steht ab sofort in jedem gut sortierten Blu-ray- und DVD-Regal im heimischen Lebensmittelmarkt. Umso erstaunlicher, da Joe Spinells Killertour auch heute nichts von seiner rauhen, dreckigen Schale und der durchgehend unangenehm bedrohlichen Atmosphäre eingebüßt hat. Es ist mir ein Fest, in den Horrormonat Oktober mit dieser liebevollen, mit zahlreichen brandneuen Bonusmaterialien und einem neuen Bildmaster versehenen Scheibe aus dem Hause SONY PICTURES ENTERTAINMENT, die auch schon die Teufel wieder in Freiheit tanzen ließen, einzusteigen.

Der Hurenween-Monat ist gerade vorbei, doch eine Sache bekommt ihr noch von uns. Das “Halloween”-Franchise zählt bei vielen Horrorfans zu einer der kultigsten Filmreihen überhaupt, auch außerhalb der Saison. Unzählige Fortsetzungen und Reboots später blickt man jedoch nicht unbedingt durch, wie das ganze Konstrukt denn zusammenhängt. “Halloween” dürfe die einzige Reihe sein, die einem schier unbegrenzte Möglichkeiten alternativer Timelines bietet. Dies soll hier nun aufgedröselt werden.

Dieses Jahr mal ohne Konzept! Starke Idee – hoffen wir zumindest. Neben etlichen Filmtipps für die bevorstehende Geisterparty, bescheren euch die Medienhuren eine bunte Mischung aus Geschlechtskrankheiten, Günter Grass und Beschiss auf Ibiza. Worum es genau geht – ja… genau. Ohren auf für 80 Minuten wildes Gebrabbel. Der Playzocker ist natürlich auch wieder dabei! Eieieiei…

Spinnenphobiker werden es allein bei Nennung des Titels schon überall kribbeln spüren. KOCH FILMS bringt uns innerhalb ihrer CREATURE FEATURE Reihe den Kampf Killerkrabbler gegen Captain Kirk als DVD-Neuauflage und Blu-ray Erstauflage in die heimischen Kaufhäuser. In diesem Klassiker wird eine Kleinstadt in Arizona von mörderischen Achtbeinern überrannt. Kann William Shatner die Monsterbrut stoppen? 

Wir steuern schnurstracks auf den beliebten Gruseltag zu und haben anlässlich unseres Hurenween-Specials nochmal die Mistgabeln gewetzt, denn mit THE PROWLER – DIE FORKE DES TODES (1981) haben wir noch einen deftigen Slasherfilm im Gepäck, der Freunden von Schlitzerstreifen der 1980er ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubern dürfte. Warum Untreue das Leben stark verkürzt und einsames Plantschen im Pool eine schlechte Idee ist, erfahrt ihr in unserem Artikel!

Nach RHEA M ein weiterer Film über einen Killerkometen, der für Unheil auf Erden sorgt, in unserem aktuellen Hurenween-Special. KOCH FILMS schließt eine weitere Lücke im Sammlerregal, denn dieser Endzeitfilm war bislang nicht auf Scheibe erhältlich und dürfte weitestgehend in Vergessenheit geraten sein. Ein Jammer, ist der Film doch ein Fest für Fans der neonbunten 80er Jahre. Getreu dem Motto: Girls just wanna have fun.

Ein dunkler Wald, die Legende eines menschenfressenden Monsters und ein untotes Mädchen sind die Zutaten dieses Horrorstreifens, der von Österreichern in kanadischen Wäldern in englischer Sprache gedreht wurde und die Atmosphäre eines skandinavischen Thrillers versprüht. Klingt sonderbar? Nun, warum Ihr diesem schaurig-schönen Horrormärchen unbedingt eine Chance geben solltet, könnt Ihr in den folgenden Zeilen nachlesen. Ein kleiner Geheimtipp, den uns STUDIO HAMBURG ENTERPRISES 2x als DVD zur Verlosung gespendet hat. Wie Ihr gewinnen könnt, lest Ihr im Artikel.

Aus dem Hause STUDIO HAMBURG ENTERPRISES erschien, pünktlich zum Kürbisfest, ein thematisch wunderbar in diesen Monat passender Film. In diesem ruft ein horrorbegeisterter, gemobbter Teenager einen bösen Geist herbei, um sich an seinen Peinigern zu rächen. Ob der von Doug Jones (HELLBOY 1 & 2 / PANS LABYRINTH) dargestellte Trickster ein neuer Kultbösewicht geworden ist oder ein lahmer Kirmesgrusler, klären wir im Artikel.

Keine Franchise hat den Horrorfilm der 2000er derart geprägt wie die SAW-Reihe. Über sieben Filme scharrte die perfide Splatter-Parade ein beachtliches Fandom um sich und machte den „Torture-Porn“ salonfähig. Nach mehrjähriger Pause, entschloss man sich mit JIGSAW (2017) doch noch ein paar US-Dollar aus der totgelaufenen Serie herauszuquetschen, was aber nicht so recht funktionieren wollte. Passend zum Hurenween-Monat habe ich mich dann doch noch aufgerafft, dieses Sequel nachzuholen.

Serienkiller, Vampire, Zombies und andere schreckliche Ungeheuer gibt es wie Sand am Meer, nur die Werwölfe scheinen im kollektiven Bewusstsein neuzeitlicher Horror-Liebhaber irgendwie unterrepräsentiert. Das wollen wir natürlich ändern und präsentieren mit THE HOWLING (1981) unseren heulenden Hurenween-Tipp für Fans haariger, wie auch blutrünstiger Geschöpfe!

„Brumm Brumm!“ Dass Maschinen ganz schön böse sein können, erkannte nicht nur James Cameron, sondern auch Horror-Maestro Stephen King, der für die Adaption einer seiner Kurzgeschichten gleich selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm, um sicher zu gehen, dass der Film auch ganz seiner Vorstellung entspricht. Das hat nur bedingt funktioniert, gehört RHEA M. – ES BEGANN OHNE WARNUNG (1986) doch zu den größtenteils verschmähten King-Verfilmungen, für die der Autor selbst nur Hohn und Spott übrig hat. Koch Films hat den Streifen nun in einer schicken Mediabook-Edition veröffentlicht, die wir uns einmal genauer angesehen haben.

Hurenween hat auch NETFLIX erreicht. Mit IM HOHEN GRAS (2019) hat der Streaming-Dienst nun die nächste Verfilmung eines Stoffes von Stephen King veröffentlicht. Ob der, in Fachkreisen gerne als “Lawn of the Dead” bezeichnete, Schocker für brauchbaren Grusel sorgt, erfahrt ihr in unserer Kritik!

Gläubige Katholiken sollten jetzt besser wegsehen! Studio Hamburg Enterprises präsentiert den irischen Found-Footage-Grusler “The Devil’s Doorway”. Ein Genre, das in den letzten Jahren so stark ausgelutscht wurde, wie die Weißwürste auf der Wiesn. Schafft es diese kleine Produktion, die mit gerade einmal einer halben Million an Budget realisiert wurde, etwas frischen Wind in die angestaubten Handkamera-Filme zu bringen? Ein Tipp für das Kürbisfest? Wir werden sehen…

„They don’t eat you – they drink you!“ Was wäre denn ein gepflegtes Hurenween ohne ein anständiges Creature-Feature? Richtig, keinen Pfifferling wert. Das dachte sich wohl auch Stephen Sommers, als er mit OCTALUS – DER TOD AUS DER TIEFE (1998) ein actionreiches Monster-Spektakel auf die Leinwand brachte, dass sonst allerhöchstens auf dem Videothekenmarkt Einzug gehalten hätte. Wer jetzt deftigen Tiefsee-Horror erwartet, sollte seine Erwartungen lieber etwas herunterschrauben, denn der Film ist genau das, wenn man einen Sprüche klopfenden Treat Williams mit dicker Wumme gegen ein fieses Tentakel-Monster antreten lässt, nämlich mordsmäßiger B-Movie Spaß!

Aus der Reihe “Beknackte Deutsche Titel” bringt uns STUDIO HAMBURG ENTERPRISES jetzt auch diesen Nachklapp zur Vampirgruselreihe aus dem Hause HAMMER FILMS mit den Genre-Urgesteinen Christopher Lee und Peter Cushing zum erschwinglichen Preis erneut in die Supermarktregale. Entgegen meiner Vorstellung aus Kindertagen, der Blutsauger würde hier einer Gruppe weiblicher Liliputaner hinterherjagen, wurde die Geschichte in das damals gegenwärtige London verlagert, wo es Dracula, zumindest dem Titel nach, auf Damen mit knapper Beinbekleidung abgesehen hat. Auch schön.

Wie schmeckt eigentlich das Blut von Dracula? – Keine Ahnung, vielleicht nach Amarena Kirsch. Woher sollen wir das wissen? Was wir aber wissen ist, dass es nach dem Erfolg des kürzlich bei uns besprochenen Reißers DRAULAS RÜCKKEHR nur eine Frage der Zeit war, bis der untote Blutsauger wieder aus seinem Grab auferstehen sollte. Zwei Jahre sollte es dauern, dann ließ man den TV-Serien erprobten Regisseur Peter Sasdy die erneute Rückkehr des Grafen inszenieren. Wir haben mal ein Gläschen von der Wiederveröffentlichung aus dem Hause STUDIO HAMBURG ENTERPRISES probiert und berichten Euch, ob es ein Lecker-Schmecker war oder ob wir eine Magenverstimmung bekommen haben von der erneuten Auferstehung des Grafen.

Passend zum Hurenween-Monat ist nun auch ein deutscher Beitrag im Heimkino erschienen. Was? Deutschland und Horror? Bevor Puristen jetzt die Nase rümpfen, möchte gesagt sein, dass Tilman Singers LUZ (2018) wahrscheinlich DIE Genre-Überraschung des hiesigen Kinojahres ist und Horrorfans hier durchaus einen Blick riskieren sollten. Warum das so ist, erfahrt ihr in unserer Kritik!

Zehn Jahre nach HORROR OF DRACULA trat Christopher Lee hier zum dritten Mal in seiner Kultrolle des Grafen Dracula auf. Im gleichen Jahr, in dem George Romero die lebenden Toten auf die Zuschauer losließ, setzte man im Hause HAMMER STUDIOS weiterhin auf eine klassische Erzählweise und schuf einen stimmungsvollen Gruselfilm, der langsam beginnt und in einem tollen Finale mündet. STUDIO HAMBURG ENTERPRISES veröffentlichte just eine günstige Alternative zu den bisherigen Veröffentlichungen. Wir haben diese auf Herz und Nieren geprüft.

Wenn man über die prägendsten Regisseure des Horror-Genres redet, kommt man zweifelsohne nicht an Wes Craven vorbei, der dem Slasherfilm ganze zweimal neue Facetten abgewonnen hat. Doch auch eine Ikone greift mal ins Klo, wovon good old Wes sicher ein Lied singen könnte, wenn er noch unter uns weilen würde. MY SOUL TO TAKE (2010) war einer dieser Werke, die von den Kritikern, als auch vom Publikum, gleichermaßen abgewatscht wurde. Anlässlich unseres Hurenween-Specials war es auch für mich mal Zeit, diesen Streifen nachzuholen!

In den kommenden Wochen zelebrieren wir wieder unser Hurenween, was bedeutet, dass der Fokus wieder verstärkt auf Horror und Grusel aller Art liegt. Aus diesem Anlass, habe ich mir einen Kessel Buntes zusammengesucht, durch den ich mich durcharbeiten und euch nach und nach in kurzen Reviews vorstellen werde. Geheimtipps und Klassiker, einige liebgewonnene Streifen und diverse Erstsichtungen. Bei TERRIFIER (2016) handelt es sich um Letzteres, einen Low-Budget-Film, der unter Horror- und Splatterfans mittlerweile einiges an Ansehen genießt und nun auch den Weg zu mir gefunden hat. Manege frei für Art, The Clown!

Horror-Ikone Dracula trieb in so manchem Film sein Unwesen. Besonders beliebt ist unter Horror-Freunden dabei die Interpretation aus den “Hammer Studios”, die mit Christopher Lee in der Hauptrolle einen überzeugenden Charakterdarsteller aufweisen kann. Dazu gesellen sich Peter Cushing und Michael Gough – das “Who is Who” der britischen Schauspielkunst. Studio Hamburg präsentiert den Film nun zu einem kleinen Preis in gleich 2 Abtastungen auf einer Disc. Einmal in der Kinofassung (Warner) und der restaurierten Langfassung von 2012 (Hammer / BFI), die ein paar kleine Szenen mehr beinhaltet.

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